FAQ

Uns ist es sehr wichtig, dass Sie sich bei uns wohlfühlen.

Wir möchten Sie über alle Eingriffe und Behandlungen ausführlich informieren, damit Sie sich jederzeit aufgehoben fühlen. Gerne nehmen wir uns viel Zeit, um all Ihre Fragen zu beantworten. Schreiben Sie sich diese auf, bevor Sie für ein kostenloses Beratungsgespräch bei uns vorbeikommen.

Hier finden Sie eine Auswahl häufiger Fragen und Antworten zu ausgewählten Themen, Dr. Linde beantwortet weitere FAQs in seinem VideoBlog.

Botulinumtoxin (5)
Brustimplantate (6)
Eigenfett (5)
Pellevé™ (5)
Es wird unterschieden zwischen anatomischen Implantaten mit einer Tropfenform sowie runden Implantaten. Zum Einsatz kommen bei uns ausschliesslich Implantate mit aufgerauter Oberfläche − ähnlich Samt oder Wildleder. Diese Oberflächenstruktur bewirkt, dass sich das Implantat in der Brusttasche nicht mehr bewegen kann und stabil an seiner Position bleibt. Zudem mindert die raue Oberfläche das Risiko einer Kapselfibrose gegenüber Implantaten mit glatter Oberfläche. Daher sind diese heute praktisch nicht mehr im Einsatz.
 
Die anatomische Form sieht gegenüber dem runden Kissen wesentlich natürlicher aus, da sie die natürliche Form der Brust nachahmt.
 
 

Im Rahmen der Vorgespräche können Sie verschiedene Implantate anschauen, befühlen und Ihre Wünsche hinsichtlich der zukünftigen Grösse äussern. Grundsätzlich können Sie die Grösse Ihrer Wahl aussuchen, sofern es Ihr Gewebe hergibt. Bei extrem grossen Implantaten müsste die Brust zuvor gedehnt werden (mit sogenannten "Expandern"). Im Sinne einer kompetenten Beratung erlauben wir uns, Ihnen unsere Erfahrungen zu schildern und mit Ihnen das Implantat auszusuchen, das am besten zu Ihnen passt.

Grundsätzlich existieren − wie bei jeder Operation − die drei Risiken Infektion, Nachblutung sowie Narbenbildung. Da wir hochsteril arbeiten, liegt die Infektionsrate unter 1%. Um das Risiko noch weiter zu senken, erhalten Sie während der Operation einmalig ein kurz wirkendes Antibiotikum.
 

Nachblutungen treten in der Regel innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Operation auf. Oft kann das entstehende Hämatom mit Kompression beherrscht werden, gelingt dies nicht, muss das Hämatom aus der Brusttasche entfernt werden. 

 
Auch der beste Operateur kann nicht verhindern, falls Ihr Körper während der Heilungsphase Narben ausbildet. Sollte dies geschehen, können die Narben jedoch zu einem späteren Zeitpunkt in örtlicher Betäubung nachkorrigiert werden.  
 
Das eigentliche Risiko einer Brustvergrösserung besteht in der Ausbildung einer Kapselfibrose (= überschiessende innere Narbenbildung um das Implantat herum). Jeder Fremdkörper − sei es ein Herzschrittmacher, ein künstliches Hüftgelenk oder eben auch ein Brustimplantat − wird vom Körper mit Gewebe "eingekapselt“. Normalerweise sind diese Kapseln weich und unbemerkbar. Reagiert der Körper jedoch übermässig auf das Implantat (häufig auch nur einseitig) kann sich die Brust verhärtet anfühlen. Solange dies ohne Schmerzen oder kosmetische Beeinträchtigung einhergeht, gibt es keinen Handlungszwang. Sollte jedoch die Verhärtung Schmerzen auslösen oder sich die Brustform verändern, dann muss das Implantat ausgetauscht und durch ein neues ersetzt werden. 
 
Bei den heutigen modernsten Implantaten der Firma Polytech Silimed, wie wir sie verwenden, liegt das Risiko einer Kapselfibrose unter 5% (bei den früheren glatten Implantaten waren es über 30%!).

Bei den minimal-invasiven Eingriffen mit Eigenfett und Hyaluronsäure werden Sie keine Spuren sehen; bei einem Brustimplantat besteht die Möglichkeit, dass je nach Zugang eine Weile lang eine Narbe im Operationsgebiet sichtbar sein wird. Der erfahrene Operateur legt die Unterbrustnarbe exakt in die Brustumschlagsfalte, sodass sie später so gut wie nicht mehr sichtbar sein wird. 

Die Implantathersteller geben heutzutage auf die hochwertigen Qualitätsimplantate, wie wir sie verwenden, eine lebenslange Garantie. Der einzige zwingende Grund für einen Austausch wäre beispielsweise eine Implantatsverletzung oder die bereits erwähnte Kapselfibrose. 

Fliegen, Tauchen oder der Saunabesuch haben keinen Einfluss auf die Implantate.

Die Behandlung ist kaum schmerzhaft: Für die Injektion werden spezielle, ultradünne Nadeln verwendet; zudem wird die Haut vor dem Einstich gekühlt. In Einzelfällen führen wir die Behandlung nach Auftragen einer anästhesierenden Salbe oder im "Dämmerschlaf" durch.

Botulinumtoxin wird nur in jenen Muskulatur-Bereichen verabreicht, die die störenden Mimikfalten verursachen. Das Gesicht sieht anschliessend glatter und erholter aus. Wir weigern uns, eine Überkorrektur durchzuführen, weil das Gesicht dann nicht mehr natürlich und vital wirkt. 

Botulinumtoxin wird in der Medizin seit ungefähr 20 Jahren angewendet.

Bei sehr tiefen Falten, wo die glättende Wirkung von Botulinumtoxin nicht ausreicht, kann mit sogenannten "Fillern" (z.B. Hyaluronsäure) nachgeholfen werden. Oft führt diese Kombination von Botulinumtoxin mit Fillern zu einem perfekten Ergebnis. In manchen Fällen − wie beispielsweise bei schwacher, "hängender" Gesichtshaut − ist es auch notwendig, die Haut zusätzlich durch spezielle Behandlungen mit Radiofrequenz wie Pellevé™ oder Accent ® Ultra zu straffen. Die Auffrischung der Gesichtshaut durch Microdermabrasio, JetPeel ® und Peelings runden die medizinisch kosmetische Gesichtsbehandlung ab.

Nebenwirkungen und Komplikationen können auftreten. Die feinen Einstiche sind in der Regel nur wenige Minuten sichtbar, selten kommt es zu leichten Schwellungen oder zu einem leichten Bluterguss. Informieren Sie unbedingt den behandelnden Arzt, wenn Sie Medikamente einnehmen. Injektionsbedingt kann der Wirkstoff diffundieren und zu einer vorübergehenden Muskellähmung in einem unerwünschten Muskel führen, welche sich jedoch nach ca. 3-4 Wochen wieder erholt. Ebenso wurden Spannungsgefühl, Schwindel und Kopfschmerzen beobachtet. Vor der Behandlung werden Sie ausgiebig von unseren Ärzten in einem Aufklärungsgespräch über sämtliche mögliche Nebenwirkungen und Kontraindikationen informiert. Detaillierte Informationen erhalten Sie auch unter www.kompendium.ch.

Pellevé™ arbeitet mit einer patentierten Radiofrequenz (RF)-Technologie. Das Radiage® -Behandlungsprinzip ermöglicht die gezielte Erwärmung der Haut in bisher nie erreichte Tiefen. In klinischen Tests wurde nachgewiesen, dass dieses Verfahren zu einer deutlich strafferen Haut führt, somit Falten glättet und die Gesichtskonturen verbessert. Die Anwendung erfolgt ambulant, schnittfrei, schnell und unkompliziert. Dabei kommt es zu keinerlei Einschränkungen im weiteren Tagesablauf des Patienten. Anders als bei Laserverfahren kann Pellevé™ bei allen Hauttypen eingesetzt werden. Die Technologie wurde von der FDA für die nicht-invasive Behandlung von Falten und Zeichen der Hautalterung zugelassen.

Die Haut wird mit einer Sonde abgefahren. Dieses Instrument gibt bei der Berührung mit der zu behandelnden Hautpartie eine kontrollierte Menge Radiofrequenzenergie ab, die der Patient als kurze, tiefe Erwärmung empfindet. Diese Tiefenwärme ist ein Zeichen dafür, dass die ideale Temperatur zur effektiven Straffung des Kollagens erreicht wurde. Um die Anwendung so angenehm wie möglich zu machen und das bestmögliche ästhetische Ergebnis zu erzielen, kann der Arzt die Menge der zugeführten Energie kontrollieren und somit individuell anpassen. Gleichzeitig wird die Hautoberfläche während der Anwendung konstant gekühlt und somit geschützt. Diese tiefe, gleichmäßige Erwärmung führt dazu, dass sich die Strukturen unter der Haut sofort straffen. Eine durch die Behandlung angeregte Produktion von neuem Kollagen führt darüber hinaus zu einer weiteren, deutlichen Glättung der Haut und somit zu jugendlicherem Aussehen. Allerdings dauert der Kollagenaufbauprozess Wochen bis Monate, bis er abgeschlossen ist.

Die Kosten für die Pellevé™-Behandlung sind vom Umfang des Behandlungsareals abhängig. Die Kosten liegen bei CHF 200.00 bis CHF 300.00 pro Anwendung im Gesicht, beim Körper je nach Grösse des Areals. Sie sind somit deutlich günstiger als ähnlich arbeitende Geräte.

Der Patient spürt sofort, dass etwas mit der Haut passiert ist. Schon nach wenigen Tagen sehen Sie erste Effekte. Neueste klinische Studien zeigen, dass bereits im Laufe von 2 bis 6 Monaten eine deutlich messbare Hautstraffung eintreten kann. Die meisten Patienten berichten, nach einem Monat die ersten deutlichen Ergebnisse sehen zu können.

Oftmals führt schon eine erste Behandlung zu sichtbaren Ergebnissen. Allerdings sind in der Regel drei Behandlungen nötig, die im Abstand von 4 Wochen durchgeführt werden sollten.

Nein. Eigenfett erlebt derzeit einen wahren Boom als unkompliziertes Füllmaterial für die Brust, für das Gesicht, den Po oder auch andere Körperzonen. Die starke Nachfrage nach Eigenfett zum Aufbau der Brust hat mit zwei Dingen zu tun: Zum einen haben Patienten nach den Skandalen in Frankreich das Vertrauen in Silikonimplantate verloren und zum anderen hat sich die Technik derart verbessert, dass heute bis zu 70% des Fetts problemlos in die Brust einwächst. Die Zeiten von Zysten, Verkalkungen sowie anderen Komplikationen sind längst vorbei.

Im Zentrum neuer Techniken steht dabei die Wasserstrahl-assistierte Liposuction, kurz WAL oder auch BEAULI genannt. Hierbei wird das Fett sehr schonend aus den Fettdepots "herausgewaschen", so dass der Gehalt an lebenden Fettzellen und Stammzellen sehr hoch ist. Dies garantiert die guten Einwachsraten. Diese postiven Entwicklungen haben dazu geführt, dass Eigenfett zunehmend auch zum Aufbau von Brüsten nach Krebsoperationen genutzt wird.

Grundsätzlich ist der Einsatz von Eigenfett immer möglich, allerdings kann eine schlaffe Brust nicht mit Eigenfett gestrafft oder geformt werden. Ideale Patientinnen haben gut geformte Brüste, die sie vergrössern möchten. Eine andere gute Indikation sind Frauen, deren Volumen in der oberen Brusthälfte nachgelassen hat, wo sie wieder neues Volumen wünschen. Wenn eine Brust neu geformt werden soll, benötigt es die Bruststraffung, ein Implantat oder sogar beides.

Eingewachsenes Eigenfett hält "für immer“, d.h. es nimmt dann am üblichen Stoffwechsel der Brust teil. Dieser ist abhängig von der hormonellen Situation der Patientin.

Der einzige Nachteil besteht darin, dass zuerst eine kleine Fettabsaugung notwendig ist, um das Eigenfett zu gewinnen. Vielfach ist dies aber ein erwünschtes Begleitphänomen: In einer einzelnen Sitzung ist es somit möglich, störende Fettdepots zu entfernen, während gleichzeitig die Brust vergrössert wird. 

Eine Brust, die mit Eigenfett vergrössert wurde, fühlt sich ganz natürlich und normal an. Narben entstehen keine, allenfalls ist ein kleiner 1mm grosser Punkt vom Einstich sichtbar.